VG-CDU: Neuer Vorstand im Amt

06.06.2018

Vorstandsneuwahlen beim CDU-Gemeindeverband - Vorsitzender der Christdemokraten in der VG bleibt der 30jährige Martin Senne aus Ober-Olm.

Kampfkandidaturen blieben auf der Mitgliederversammlung in Zornheim am Montagabend aus, alle Kandidaten erhielten bei den geheimen Wahlen Zustimmungswerte von über 90 Prozent. Senne freute sich besonders über viele junge Aktive, die in den Reihen des CDU-Vorstandes Verantwortung übernehmen. Mit Stellvertreter Tim Süssenberger (Jugenheim), Pressebeauftragter Katharina Schrohe (Nieder-Olm), Schriftführer Marc Romeike (Stadecken-Elsheim) und Senne besetzen vier Mitglieder der Jungen Union prominente Vorstandsfunktionen. Neu im Amt als weiterer Stellvertreter ist Patrick Rößler aus Nieder-Olm. Mit Tanja Mildner (Zornheim), Horst Bölling, Marco Heil (beide Klein-Winternheim), Franz-Josef Bagus, Anette Haug (beide Nieder-Olm) und Dr. Heike Kemeny (Ober-Olm) nehmen sechs weitere, neue Gesichter als Beisitzer im Vorstand Platz. Wiedergewählt wurden Roland Schlimmer (Stadecken-Elsheim) und Wendelin Schultheis (Ober-Olm). Ebenfalls schon im vorherigen Vorstand aktiv war Markus Oberländer, der nun neuer Mitgliederbeauftragter ist. Schatzmeister bleibt Andreas Herms (beide Essenheim).
Senne dankte den Mitgliedern insbesondere für den engagiert geführten VG-Bürgermeisterwahlkampf und die Unterstützung des CDU-Kandidaten Stefan Kneib, der der Ver-sammlung ebenfalls beiwohnte. „Spiegler hat zwar die Wahl nochmal gewonnen und seine Macht mit Hilfe der SPD-FWG-GAL-Koalition erhalten. Aber es ist auch klar geworden: Es braucht, angesichts der Fehler der Verwaltungsspitze zu Lasten der VG-Kasse, eine starke CDU im VG-Rat“, kommentiert Senne. Die Vorgänge und Hintergründe zu den Geldern aus Aufsichtsratssitzungen der kommunalen Unternehmen EDG und WVR, die jahrelang gegen geltendes Landesrecht von Spiegler und dem VG-Beigeordneten Malkmus einbehalten wurden, seien immer noch nicht vollständig aufgeklärt. So drohe das Vertrauen gegenüber der Arbeit der Verwaltungsspitze und der kommunalpolitischen Vertreter vor Ort insgesamt beschädigt zu werden.
Mit Blick auf die Kommunalwahl 2019 ruft die CDU dabei zum Mitmachen auf: „Wir sollten uns vor Ort dabei für Nicht-Mitglieder noch stärker öffnen“, empfahl Senne den CDU-Verbänden, vor Ort aktive Personen für die Ratslisten zu finden, „und wir brauchen definitiv mehr Frauen, die sich kommunalpolitisch engagieren“. Interessenten können sich an den Gemeindeverbandsvorstand wenden, der Ansprechpartner vermittelt.