Sammlung für Sturmgeschädigte

15.10.2018

Nieder-Olmer CDU sammelt für Geschädigte des Sturms „Fabienne“
Durch Verkauf von Federweißem auf dem Wochenmarkt und Spenden kamen 600 Euro zusammen.

„Kaum hat der Herbst kalendarisch begonnen, zieht ein folgenreicher Sturm über Süd- und Mitteldeutschland. Eine Frau stirbt, ein kleiner Junge schwebt in Lebensgefahr. Bahn- und Flugverkehr sind betroffen….“ schrieb die WELT am 24. September. Auch Nieder-Olm hatte unter dem „Fabienne“ getauften Unwetter zu leiden. „Zum Glück sind keine Menschen verletzt worden. Aber die Schäden, die der Sturm am Sonntag im Raum Nieder-Olm angerichtet hat, sind erheblich. Vor allem zwei Aussiedlerhöfe sind betroffen“, las  man in der Mainzer Allgemeinen Zeitung.  Dächer wurden beschädigt und Weinberge verwüstet. Für eine Weile fiel in Nieder-Olm der Strom aus. Nicht alle Geschädigten waren ausreichend versichert.
Das brachte die Mitglieder des CDU-Stadtverbandes Nieder-Olm auf die Idee, die vom Unwetter betroffenen Bürger durch eine Spendenaktion zu unterstützen. Beim traditionellen Wochenmarkt am Dienstag vor dem Nieder-Olmer Rathaus wurde Federweißer ausgeschenkt, den ein Nieder-Olmer Weingut kostenfrei zur Verfügung gestellt hatte. Bei traumhaftem Spätsommerwetter waren die Umsätze am Stand erfreulich. Am Ende waren zusammen mit weiteren Spenden 600 Euro zusammengekommen, die von der Nieder-Olmer CDU-Vorsitzenden Anette Haug auf das von der Verbandsgemeinde eingerichtete Spendenkonto im Rathaus eingezahlt wurden.
Anette Haug selbst nützte die Gelegenheit zum zwanglosen Gespräch mit den Gästen am Wochenmarkt und dankte besonders dem Weingut Bischofsmühle, der Marktleitung sowie Stadtbürgermeister Dieter Kuhl für deren Unterstützung der Aktion.
Text und Fotos: Michael Sauer