Ober-Olm will 2018 kräftig investieren

01.02.2018

Der Haushalt für das Jahr 2018 wurde am Dienstagabend im Gemeinderat einstimmig verabschiedet. Viele CDU-Projekte werden weiter umgesetzt.

Die CDU hat sich innerhalb der Haushaltsberatungen für Investitionen ohne neue Schulden eingesetzt. Für 2018 sind Investitionen in Millionenhöhe vorgesehen. Dabei sollen langjährige Forderungen und Ziele der Christdemokraten, z.B. aus dem Wahlprogramm von 2014, umgesetzt werden. Schwerpunkte sind bessere Betreuungsangebote für junge Familien und die Einrichtung eines Heimatmuseums.

Der Kauf einer ehemaligen Hofreite in der Krainergasse mittlerweile erfolgt, hier wird ein Heimatmuseum mit Kultur- und Begegnungsstätte eingerichtet. Unter Mitwirkung des ehrenamtlich tätigen Heimatkreises für Jung und Alt soll so ein Stück Ortsgeschichte erhalten bleiben und lebendig fortgeschrieben werden. In seiner Haushaltsrede hob CDU-Fraktionsvorsitzender Wendelin Schultheis auch die weiteren hohen Investitionen der Ortsgemeinde hervor, z.B. für eine neue Flutlichtanlage am Sportplatz, bessere Ausstattung des Bauhofes, Gelder für das Dorferneuerungsprogramm oder den geplanten Neubau eines Kindergartens am Jugendtreff. "Unseren Kindern bis älteren Mitbürgern gibt das die Möglichkeit, in einem angenehmen Umfeld zu leben", so Schultheis in der Ratssitzung, "und das soll alles ohne Kreditaufnahme bewältigt werden". 

Hintergrund sind hohe Steuerernahmen und Erlöse aus den Verkauf von Grundstücken in den Baugebieten. Neue Zahlen der Kreisverwaltung hatten zudem überraschend gegen Jahresende 2017 den Bedarf für zwei neue Kindergartengruppen aufgezeigt. Diese sollen nun, zusammen mit dem bestehenden Hortangebot, in einem Neubau neben dem Jugendtreff an der Ulmenhalle ihren Platz finden. Hierfür fließen Zuschüsse von Kreis und Land.

Schultheis dankte der Verwaltung dafür, dass sie bereits im vergangenen Jahr viel investiert hatte, z.B. im bei der Renovierung der Alten Schule. "Wir beschließen ja nur, ihr habt es umgesetzt, oder müsst es umsetzen", so Schultheis in Richtung der Ortsverwaltung.  Jedoch bereiten strenge Vorgaben und lange Bearbeitungszeiten der Vergabestelle der hauptamtlichen Verbandsgemeindeverwaltung ihm Sorge: "Partei- und ortsübergreifend höre ich, dass an dieser Bremse gearbeitet werden muss", so Schultheis.