Mobile Touristinfo im Dreirad?

Haug und Küchenmeister: Erst Details zur Zusammenarbeit mit VG Wörrstadt klären.

Pressemittteilung vom 20. Februar 2019

Presseerklärung zu „Mobile Touristinfo kommt mit dem Dreirad“
Gemäß Berichterstattung in der Presse beabsichtigt die Verbandsgemeinde Nieder-Olm, eine mobile Touristeninformation mit Hilfe eines motorisierten Dreirad-Fahrzeuges einzurichten. „Bevor diese mobile Touristinfo kommt, muss erst noch eine Vereinbarung zwischen der Verbandsgemeinde Wörrstadt und der Verbandsgemeinde Nieder-Olm geschlossen bzw. geklärt werden, wie eine Zusammenarbeit erfolgten soll“, so Reinhard Küchenmeister, Fraktionsvorsitzender der CDU im Verbandsgemeinderat Nieder-Olm als Reaktion auf diese Presseinformation.
„Zunächst einmal gilt es aber, allen Freiwilligen zu danken, die das Projekt bisher begleitet und in Workshops Ideen und Anregungen gegeben haben, die jetzt präsentiert wurden,“ lobt Anette Haug, Bürgermeisterkandidatin der CDU für die Stadt Nieder-Olm und Mitglied im Verbandsgemeinderat die bisherige Arbeit. Die CDU-Fraktion habe das Thema Tourismus wohlwollend begleitet und sei jetzt enttäuscht darüber, dass die wichtige Frage, auf welcher Basis eine Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Wörrstadt erfolgen soll, bisher noch nicht geklärt sei. „Gerade diese Frage ist aus unserer Sicht aber enorm wichtig, weil die Beantwortung richtungsweisend für die Finanzierung des Projekts, die Mitbestimmung der kommunalen Gremien, die Haftung bei Schäden, die Beschäftigung von Personal und vieles Andere mehr ist,“ erläutert Reinhard Küchenmeister.
Bereits im Dezember 2016 habe die CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat beantragt, ein Gutachten über mögliche Rechtsformen einer eventuell zu gründenden Gesellschaft im Tourismusbereich einzuholen. Leider sei dies bisher von der Verwaltungsspitze der Verbandsgemeinde offensichtlich nicht in die Wege geleitet worden. „Jetzt müssen wir diese Hausaufgaben innerhalb von zwei Monaten machen, um die Vorstellung es Verbandsbürgermeisters von einer Verabschiedung noch im Mai vor der Kommunalwahl umsetzen zu können“, äußern sich die Kommunalpolitiker der CDU. Küchenmeister: „Da bleibt im Interesse des gesamten Projekts ‚Tourismus‘ und derjenigen, die sich bisher mit Engagement eingebracht haben, nur zu hoffen, dass in dieser Phase nicht die Genauigkeit und Gründlichkeit auf der Strecke bleiben, um kurzfristig vor der Wahl noch einen vermeintlichen politischen Erfolg aufweisen zu können.
Immerhin müsse – wie sich dies bei der Vorstellung des Projekts im Rathaus gezeigt hat – noch einiges an Arbeit erledigt werden, um mit einem motorisierten Dreirad Werbung für das Projekt machen zu können. „Noch nicht geklärt sind offenbar rechtliche, finanzielle und haftungsrechtliche Fragen zur Nutzung von vorhandenen Wirtschaftswegen als Rad- und Wanderwege“, führt Küchenmeister weiter aus. Schließlich gelte es auch, die Bedürfnisse der Landwirtschaft im Rahmen der touristischen Nutzung zu berücksichtigen.
Zusammenfassend bringen Haug und Küchenmeister ihren Wunsch zum Ausdruck, dass die wichtige Frage nach der Rechtsform noch zeitnah geklärt werden kann. „Immerhin sind wir schon mehrere Jahre mit dem Thema ‚Tourismus‘ beschäftigt und es wäre wichtig und im Interesse der Kommunen, dieses Projekt langsam aber sicher zu Abschluss zu bringen. Dabei darf aber die Sorgfalt nicht auf der Strecke bleiben“, richten sie einen Appell an den Bürgermeister.