Heimat gestalten - die Ziele der CDU für unsere Verbandsgemeinde

09.04.2019

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger*,

Wir wollen eine beherzte Politik, die das Gemeinsame stärkt. Die den Familien vor Ort hilft, die Pendler in den Blick nimmt, nachhaltig investiert und die Ehrenamtlichen unterstützt, z.B. in unseren Vereinen, Kulturinitiativen, Kirchen, Feuerwehren und Rettungsdiensten.

Die Rolle der Verbandsgemeinde ist dabei nicht zu unterschätzen: Die Verbandsgemeinde (VG) ist die erste kommunale Ebene der Politik, die mit hauptamtlicher Führungsspitze, Beamten und Angestellten arbeitet. Der VG-Rat ist das direkt gewählte Parlament. Die Ratsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Der VG-Rat entscheidet u.a. über Wohn- und Gewerbegebiete, Naturschutz, Tourismus oder wie die VG-Einrichtungen (z.B. Grundschulen, Feuerwehr, Schwimmbad, Musikschule, Seniorenbüro, Jugendpflege) auszustatten sind. Der Rat kontrolliert die Verwaltung, insbesondere den VG-Bürgermeister und seine Beigeordneten, aber auch die Arbeit der Verwaltungsabteilungen (z.B. Bauen, Bürgerdienste, Standesamt, Ordnungsamt).

Aktuell verschläft es die politische Spitze unserer Verbandsgemeinde, die notwendigen Anpassungen der Infrastruktur ausreichend voranzutreiben. Das erschwert unser Zusammenleben, das müssen wir ändern. Es muss mehr passieren in den Bereichen Bauen, Energie, Digitalisierung, Verkehr, Kinderbetreuung und Schulen. Wir müssen aufhören, Millionendefizite wie in unserem Schwimmbad sorglos hinzunehmen. Hier muss mehr, insbesondere im energetischen Bereich, auf Wirtschaftlichkeit geachtet werden. Es gilt, verantwortungsvoll mit den Finanzen umzugehen, Rücklagen zu bilden, klug in die Zukunft zu investieren und die Digitalisierung zu gestalten. So können wir auch die bewährten VG-Angebote, beispielsweise die Musikschule, die Jugendpflege, die Sucht- und Beratungsstelle Reling oder das Seniorenbüro, dauerhaft sichern. Zudem müssen die ehrenamtlich Tätigen in Vereinen, Räten und Ortsverwaltungen durch die hauptamtliche VG-Verwaltung in ihrer Arbeit gestärkt und nicht behindert werden, die VG muss mehr Dienstleister für das Ehrenamt werden.

Staus, volle Busse und Bahnen zermürben die Pendler. Hier muss die Verbandsgemeinde unsere Interessen im Land und im Kreis deutlich stärker vertreten. Für preiswertere Verbindungen und eine engere Taktung von Bus und Bahn. Oder den Ausbau der Radwege, beispielsweise von Klein-Winternheim nach Marienborn oder zwischen Ober-Olm, Essenheim und Stadecken-Elsheim. Die Qualität der Schulen muss gesichert werden, Betreuungsangebote dem Bedarf angepasst werden. Die Regionalschule war aus ideologischen Gründen unter SPD-Führung geschlossen worden. Erst die CDU setzt mit Dorothea Schäfer als Landrätin endlich eine Realschule plus in der VG Nieder-Olm durch.

Unsere Heimat stark machen. Gemeinsam mit Ihnen. Das ist die Aufgabe der CDU. Ob in Nieder-Olm, Essenheim, Jugenheim, Sörgenloch, Zornheim, Klein-Winternheim, Stadecken-Elsheim oder Ober-Olm. Dafür treten unsere Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl des Verbandsgemeinderates am 26. Mai 2019 an. Denn hier sind wir zu Hause. Als Eltern, Großeltern, Heranwachsender, Neubürger oder Urgestein. Und engagiert für unsere Heimat, als Vereinsmitglieder, in der Kirche, Feuerwehren, Rettungsdiensten oder in Kulturinitiativen.

Ihr
Martin Senne
(Vorsitzender CDU-Gemeindeverband Nieder-Olm)

 

Die Ziele der CDU für die Verbandsgemeinde im Überblick

Unsere Verbandsgemeinde (VG) braucht:

  • eine Politik, die den Menschen Sicherheit und Teilhabe in einer zunehmend digitalisierten Welt bietet.
  • eine familienfreundliche Politik, die knappem Wohnraum entgegenwirkt.
  • ein umfassendes und durchdachtes Verkehrskonzept, das den Ausbau von preiswerten Bus- und Bahnverbindungen beinhaltet.
  • gut ausgestattete Betreuungsangebote, Grundschulen und eine Realschule plus in Nieder-Olm.
  • klar benannte Ansprechpartner in der Verwaltung, die ehrenamtlich Aktive stärker unterstützen.
  • starke Freiwillige Feuerwehren und Rettungsdienste.
  • Entwicklungsmöglichkeiten für unsere Gemeinden, ohne weitere Windkraft-Standorte.
  • kluge Ansätze zur Tourismusförderung.
  • Angebote für Senioren und Menschen mit Beeinträchtigungen.
  • eine Verwaltung als moderner und bürgernaher Dienstleister.
  • die aktive Gestaltung der Digitalisierung.
  • den Fortbestand freiwilliger VG-Einrichtungen, wie zum Beispiel der Musikschule oder dem Schwimmbad.

 

Unsere Themenschwerpunkte (weitere Infos per Klick auf die Themenüberschriften):

Das komplette Programm und unsere Kandidaten finden sie hier

 

*Hinweis: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird im vorliegenden Wahlprogramm die männliche Sprachform bei personenbezogenen Substantiven und Pronomen verwendet. Dies impliziert jedoch keine Benachteiligung des weiblichen Geschlechts und anderer/ diverser Geschlechter, sondern soll im Sinne der sprachlichen Vereinfachung als geschlechtsneutral zu verstehen sein.