Beleuchtung des Radweges zwischen Nieder-Olm und Klein-Winternheim

Haug und Küchenmeister bemängeln Verschleppung der Idee durch VG-Spitze und fordern allgemein Verbesserungen im Radwegenetz.

Pressemittteilung vom 14. Februar 2019

Die Kandidatin der CDU für das Amt des Stadtbürgermeisters in Nieder-Olm und Mitglied im Verbandsgemeinderat, Anette Haug, und der Fraktionsvorsitzende der CDU im Verbandsgemeinderat, Reinhard Küchenmeister, nehmen den Antrag der CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat zur Beleuchtung des Radweges im Dezember 2018 zum Anlass, nachzufragen, wie der Sachstand in dieser Angelegenheit derzeit ist. Der Antrag hat zum Ziel, möglichst zeitnah zwischen Nieder-Olm und Klein-Winternheim eine Beleuchtung zu errichten.
Anette Haug: „Wir sind eigentlich davon ausgegangen, dass dieses Thema auf der Tagesordnung des zuständigen Fachausschusses, des Bau-, Umwelt- und Landwirtschaftsausschusses am 18.02.2019, steht. Immerhin haben wir keine Zeit zu verlieren, wenn wir alsbald diese Maßnahme beginnen wollen. Tatsächlich wurde dieser Punkt aber nicht aufgenommen.“
Reinhard Küchenmeister: „Diese Maßnahme könnte unzähligen Radfahrern in den beiden Gemeinden und den Berufspendlern von und nach Mainz möglichst schon im nächsten Winterhalbjahr zugute kommen. „Da müssten wir jetzt in die Puschen kommen, sonst verschiebt sich diese Maßnahme auf unbestimmte Zeit. Immerhin haben wir in diesem Jahr Kommunalwahl, sodass schon allein dadurch ein entsprechender Zeitverlust eintritt. Dies scheint die Verwaltung jedoch anders zu sehen, sonst hätte sie diesen Punkt jetzt in Angriff genommen.“
Beide Kommunalpolitiker hoffen, dass in dieser Angelegenheit der Bürgermeister und die zuständige Beigeordnete nicht auf Zeit spielen, um die Angelegenheit faktisch untergehen zu lassen. „Dies wäre ein Schlag ins Gesicht von vielen Radfahrern, darunter viele Schulkinder, die eine solche Beleuchtung wünschen, um gerade im Winterhalbjahr zuverlässig und sicher den Radweg nutzen zu können.“
Schließlich würde eine Verzögerung in dieser Beleuchtungs-Angelegenheit dem derzeitigen öffentlichen Ansinnen, Lösungswege für die Pendlerwelt zwischen dem Umland von Mainz und der Stadt zu suchen (vgl. Pressebericht vom 09. Februar 2019), um dem täglichen Verkehrsinfarkt zu begegnen, entgegenlaufen. „Auch die ‚Online-Umfrage‘ des Landes, die in diesen Tagen gestartet wurde, hat zum Ziel, Verkehrswege, insbesondere auch für Radfahrer zu erschließen beziehungsweise sie so zu verbessern, damit sie als ernsthafte Alternative zum Individualverkehr in Anspruch genommen werden können,“ ergänzen die beiden Kommunalpolitiker.
Sowohl Anette Haug als auch Reinhard Küchenmeister rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, die Online-Umfrage der Landesregierung zu nutzen, um Verbesserungsvorschläge oder Ideen einzubringen, die die Situation insbesondere auch von Radfahrern in den Gemeinden und zwischen den Umlandgemeinden und der Stadt Mainz verbessern. „Nur wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger das Angebot nutzen, um auf die Probleme im täglichen Pendlerverkehr hinzuweisen, besteht auch die berechtigte Hoffnung, dass dies wahrgenommen und nach Lösungsmöglichkeiten gesucht wird. Dazu ist die Radwegebeleuchtung zwischen Klein-Winternheim und Nieder-Olm, ein kleiner, aber wichtiger Baustein,“ sind sich Haug und Küchenmeister einig.
„Wenn sich dann noch die zuständige Beigeordnete in Mainz dazu durchringen kann, das ‚Radwegeloch‘ zwischen Klein-Winternheim und der Stadt Mainz (Marienborn) zu schließen, kann von einer erheblichen Verbesserung der Radwegeverbindung Sörgenloch-Nieder-Olm-Klein-Winternheim-Marienborn-Bretzenheim und Mainz ausgegangen werden“, schließen Haug und Küchenmeister.